Die SoLaWi Elspe

Wir stellen uns vor

Im Sommer 2014 entstand bei Landwirt Elmar Duwe der Wunsch und die Idee, eine „Solidarische Landwirtschaft“ zu gründen. Durch Gespräche mit Reinhard Schleimer, welcher im Jahr 2014 bei einer Landwirtsfamilie im Westerwald wohnte, wurde Elmar Duwe auf diese Art der Landwirtschaft aufmerksam.

 

Hierdurch wurde die „SoLaWi Almhof-Elspe“ im Jahr 2015 auf dem „Almhof Elspe“ gegründet, der seit 1997 von Elmar Duwe bewirtschaftet wird.

 

Wir freuen uns, dass sich schon in kurzer Zeit so viele Mitglieder und Interessenten zusammengefunden haben.

So konnte bereits im Frühjahr 2015 mit dem natürlichen Gemüseanbau erfolgreich begonnen werden.

 

Die Idee der SoLaWi

In der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) schließen sich eine Gruppe von VerbraucherInnen und ein landwirtschaftlicher Betrieb zusammen und teilen sich Kosten und Risiko des Anbaus. Der Ertrag  wird dann wöchentlich an die Mitglieder in Ernteanteilen herausgegeben.

 

Wie funktioniert die SoLaWi Elspe?

Die „SoLaWi Almhof-Elspe e.V.“ ist seit Frühjahr 2018 ein "Gemeinnütziger Verein". Die Landwirte, der vorstand und verschiedene Arbeitsgruppen sind gemeinsam für die Planung des Anbaus, der Finanzen, der Öffentlichkeitsarbeit und anderen organisatorischen Aufgaben verantwortlich. Wichtige Entscheidungen werden von allen Mitgliedern getroffen. Die Mitarbeit auf dem Feld oder in den Arbeitsgruppen ist nicht verpflichtend, wir freuen uns aber immer über helfende Hände und gute Ideen.

 

Wie finanziert sich die SoLaWi Elspe?

Am Anfang eines jeden Wirtschaftsjahres werden ein Anbauplan und ein Budget erstellt. Die Kosten werden durch die Anzahl der Ernteanteile geteilt und es entsteht ein monatlicher "Richtwert" pro Ernteanteil. In der jährlichen "Bieterrunde" bietet jede/r einen monatlichen Beitrag, bis alle Kosten durch die Summe der Beträge gedeckt sind.

 

Eine verdiente Ruhepause nach der Arbeit auf dem Feld

Einige Kinder der "Solawi-Almhof-Elspe" mit einer großen Oberkohlrabi der Sorte "Superschmelz"

Unser Pferd Fidelius beim anhäufeln der Kartoffelreihen


"Für mich ist die Solidarische Landwirtschaft die beste Möglichkeit, einen Wandel zum „Natürlichen“ in der Landwirtschaft zu bewirken. Die Menschen werden wieder mit dem wahren Wert der gewachsenen Nahrung bekannt gemacht. Nur so können Mensch, Tier und Natur auf Dauer bestehen!"

Reinhard Schleimer


Frischer Salat direkt vom Feld



Hört sich gut an? Dann machen Sie doch mit!          

In diesem Jahr 2017 wurde eine Ausweitung der Ackerfläche vorgenommen.

 

Als Mitglied der SoLaWi haben Sie folgende Vorteile:

  • Eine wöchentliche Erntekiste mit frisch geerntetem, saisonalen Gemüse aus regionalem, natürlichen Anbau
  • Eine persönliche Beziehung und direkten Kontakt zu "Ihrem" Bauernhof
  • Persönlicher Austausch unter den Mitgliedern bei Mitgliederversammlungen, der gemeinsamen Arbeit oder unseren Hof-Festen

Hier erfahren Sie alles über die Mitgliedschaft

 


Entwicklung und Geschichte der SoLaWi


Das Konzept entstand in den 1960er Jahren in Japan, wo heute etwa ein Viertel der Haushalte an einem Teikei (deutsch „Partnerschaft“) beteiligt sind. In den USA entwickelte sich die dort Community-supported agriculture (CSA) genannte Wirtschaftsweise jedoch unabhängig davon in einem Kreis um den biodynamischen Landwirt Trauger Groh und durch den aus der Schweiz eingewanderten Jan VanderTuin. Dort bestehen CSA-Gemeinschaften seit 1985, zurzeit mit über 6000 Gruppen.

Bei Genf in der Schweiz besteht seit 1978 die Kooperative Les jardins de Cocagne („Schlaraffengärten“). Im Februar 2011 in Altstetten/Zürich gründete sich der Verband regionale Vertragslandwirtschaft (RVL). In Österreich gilt die 2011 gegründete Initiative Demeter Ochsenherz in Gänserndorf als Keimzelle, bezeichnet als gemeinsame Landwirtschaft (GeLa).

In Frankreich existiert dieses Kooperationskonzept unter dem Namen „Association pour le maintien de l’agriculture paysanne“, kurz AMAP (Verbrauchervereinigung für die Beibehaltung der bäuerlichen Landwirtschaft). Es handelt sich dabei um regional agierende Vereine, die der gesicherten Abnahme von landwirtschaftlichen Produkten aus deren Herkunftsregion durch ihre Mitglieder und Unterstützer dienen. Typische Produkte sind Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Fleisch und weitere Erzeugnisse. In Deutschland gilt der Demeter-Betrieb Buschberghof in Fuhlenhagen als Keimzelle für die zurzeit (Mai 2018) 181 Gemeinschaften (SoLaWi).

 

CSA war eines der favorisierten Konzepte auf dem Weltsozialforum 2001 in Porto Alegre (Brasilien).

 

Quelle: Wikipedia